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30.03.2013

Viele Punkte für Kona

Nun ist auch der Ironman Melbourne Geschichte. Nach meiner 30h Reise zurück nach Deutschland, habe ich etwas Ruhe gefunden um das Rennen Revue passieren zu lassen.

Wie immer geht es sehr früh los bei einem IM Rennen, besonders wenn der Start 40km entfernt vom Ziel ist. Es hat alles super gepasst und ich bin ohne Stress zum Start gekommen. Das Meer sah sehr unruhig aus und ich machte mir schon Gedanken ob ich nicht vom Rad fliegen würde. Dann wurde das Schwimmen auf 1,9km gekürzt und der Start nach hinten verschoben. Alles kein Problem, nicht aus der Ruhe bringen lassen.Schwimmen im Meer ist immer etwas besonderes. An dem Tag war es noch extremer, es war schwierig den Überblick zu halten. Ich versuchte einfach den Füßen vor mir zu folgen. Aus dem Wasser konnte ich im Hauptfeld mit ein paar Favoriten steigen. Der Radkurs, war eine 2 Runden Wendestrecke auf dem Highway, mit Gegenwind aus der Stadt und Rückenwind in die Stadt zurück. Mit Kontakt zum Hauptfeld versuchte ich mein Tempo zu finden. Nach rund 45km Gegenwind kam Jorden Rapp an mir vorbei und ich versuchte Anschluss zu halten. Bis Rund 100km kam ich gut mit, dann musste ich etwas raus nehmen. Die letzte Gegenwindpassage war sehr hart und auch die letzten Rückenwindkilometer nach Hause sollte auch kein Selbstläufer werden. Trotzdem konnte ich auf dem Rad einige Plätze gut machen, so das ich auf dem 11. Platz zum Lauf wechselte.Die Beine fühlten sich gut an und ich versuchte nicht zu schnell zu laufen. Gleich am Anfang konnte ich einen Platz gut machen, doch auf den nächsten 25km sah ich keinen vor mir. Ich versuchte ruhig zu bleiben und nicht zu überpacen. Ab Kilometer 30 wurde ich für meine Ruhe belohnt, ich konnte mich bis auf den 6. Platz weiter nach vorne kämpfen. Mit dem 6. Platz bin ich sehr zufrieden und über die 2240 Punkte für Kona freue ich mich noch mehr.

Das war es nun, jetzt sitze ich wieder in Deutschland und ich bin, froh nach 4 Wochen wieder zu Hause zu sein. Das Fazit fällt natürlich positiv aus. Ich denke das war ein guter Test für die neuen Aufgaben. Nach ein paar ruhigen Tagen heißt es wieder vollen Fokus auf den nächsten Ironman, schließlich brauch ich noch ein paar Punkte.

An diesem Punkt möchte mich bei allen bedanken die Teil dieser Reise waren. Danke für die Unterstützung und danke die an mich geglaubt haben.

Bericht: tri-mag.de

1 Eneko Llanos (ESP) 07:36:08 (00:20:30/04:28:50/02:43:35)
2 Marino Vanhoenacker (BEL) 07:38:59 (00:21:45/04:22:32/02:51:28)
3 Craig Alexander (AUS) 07:39:37 (00:20:33/04:29:03/02:46:44)
4 Jordan Rapp (USA) 07:50:54 (00:23:49/04:30:52/02:52:34)
5 Christopher Legh (AUS) 07:52:29 (00:21:36/04:36:04/02:51:44)
6 Per Bittner (GER) 07:58:28 (00:21:49/04:41:15/02:51:47)
7 Jimmy Johnsen (DEN) 07:59:37 (00:21:52/04:46:25/02:48:07)
8 Jeremy Jurkiewicz (FRA) 08:00:50 (00:20:34/04:44:56/02:51:32)
9 Petr Vabrousek (CZE) 08:01:09 (00:24:14/04:40:54/02:53:00)
10 Tyler Butterfield (USA) 08:02:06 (00:21:58/04:31:59/03:04:41)

 
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08.03.2013

7. Platz beim Abu Dhabi Wüstenrennen

Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll. Zuerst stand ein langer Flug nach Abu Dhabi an, den ich ganz gut weg stecken konnte. Es ist ziemlich beeindruckend wie es hier in Abu Dhabi aus sieht. So waren auch die weiteren Eindrücke vom Rennen selber. Hier ist alles eine Nummer größer.

Nun zum Rennen. Geschwommen wurde im Meer wo ich einen guten Start erwischte. Nach dem ersten Landgang nach 1500m verlor ich leider den Anschluss zur ersten Gruppe, doch es gelang mir den Rückstand mit 30sec gering zu halten. Mit einem schnellen Wechsel und harten anfahren wollte ich den Anschluss zur Spitze gut machen, was mir leider nicht gelang. Ich fuhr mit Augenkontakt zur Spitzengruppe und sammelte 2-3 Leute ein. Auf dem Formel 1 Rundkurs kam dann Macca von hinten angeflogen und ich versuchte zu folgen. Nach rund 20km musste ich ihn ziehen lassen, was im nach hinein besser war. Ich versuchte mein eigenes Tempo zu finden und zu halten. Nach 180km auf dem Heimweg, mit Gegenwind, wollte ich nur noch runter vom Rad. Beim Laufen fühlte man die Hitze noch mehr. Bei jeder Verpflegungsstation hieß viel trinken und den Kopf kühl halten. Obwohl ich mich nicht so gut fühlte beim lauf, sprang die dritt schnellste Laufzeit des Tages heraus.

Der 7. Platz war an dem Tag das Maximum was ich erreichen konnte. Ich denke mit dem ersten Wettkampf kann ich zufrieden sein.

Jetzt befinde ich mich in Moolooaba nach einer sehr stressigen Reise. Doch ich habe mich hier super zurecht gefunden und kann mich den Leuten von TBB auf Melbourne vorbereiten.

Grüße Per
 
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16.02.2013

Es geht in die heiße Phase

Es ist viel Zeit ins Land gestrichen seit meinem letzten Eintrag, was kein schlechtes Zeichen sein soll, da viel passiert ist. Nachdem man bis Dezember gute Kilometer in Deutschland sammeln konnte, ging es Ende des Monats ins erste TBB Camp nach Mallorca. Dort lief noch nicht alles rund doch es ging Bergauf. Im Januar durfte ich dann ein neues Mitglied in der Familie begrüßen, mein neues P5 von Cervèlo. Doch es hieß erst mal warten das Teil zu testen, da die Wetterlage nichts gutes prophezeite. Die Sonne versteckte sich weiter, so entschloss ich mich der Sonne hinterher zufliegen. Auf Lanzerote konnte ich die ersten Kilometer auf dem P5 sammeln und ich kann nur sagen das Rad ist der Hammer. Am 19.02 geht’s für knapp eine Woche zurück nach Deutschland wo es heißt, gesund bleiben, bis es weiter in die weite Welt geht. Die ersten großen Wettkämpfe mit Abu Dhabi und dem Ironman Melbourne stehen an. Ich bin schon sehr gespannt auf die Zeit. Zwischen beiden Wettkämpfen werde ich im australischen Mooloolaba wohnen und trainieren.

LG Per
 
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17. November 2012

back in the game

 
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04. Oktober 2012

3. Platz bei der Challenge Barcelona

 

Das letzte Rennen der Saison: Challenge Barcelona. Nachdem es Samstag den ganzen Tag geregnet hatte war ich froh, Sonntag morgen keinen Regen zu hören. Das Meer sah etwas unruhig aus, was wohl die Stimmung des Feldes widerspiegelte. Alle waren gespannt auf den Start. Vorne setzten sich 4-5 Leute ab. Mit Blickkontakt schwamm ich in der zweiten Gruppe. Nach dem Schwimmen hatte ich 1:30min Rückstand auf die Spitzengruppe. Mein Ziel war es, so schnell wie möglich die Lücke zu schließen. Nach 30km konnte ich auf die erste Gruppe auffahren und ich übernahm gleich die Führung. Die Gruppe lief sehr gut, doch nach 140km wurden wir von ein paar Athleten von hinten eingeholt. Zu dem Zeitpunkt flog auch der spätere zweite an uns vorbei. Ab da lief es nicht mehr so rund und das Tempo wurde etwas verschleppt. In der Verfolgergruppe mit 6-8 anderen Athleten erreichten wir T2. Nach einem schnellen Wechsel bildete sich eine 5 Mann Verfolgergruppe die bis 20km zusammen lief. Von da an gingen meine Probleme mit Knie und Oberschenkelmuskulatur los. Mein Lauf wechselte von Dehnpausen bis hin zum 4:00min Tempo. Die letzten 10km liefen dann etwas besser, so dass ich mich wieder auf den 3. Platz kämpfen konnte.

1 Bas Diederen (NED) 8:20:07
2 Georg Swoboda (AUT) 8:22:14
3 Per Bittner (GER) 8:22:47
4 Miquel Blanchart Tinto (ESP) 8:23:16
5 Joe Skipper (GBR) 8:23:57
6 Anton Blokhin (UKR) 8:26:22
7 Andrej Vistica (CRO) 8:28:45
8 Fabian Conrad (GER) 8:28:50
9 Stanislav Krylov (FRA) 8:31:22
10 Raul Amatriain Arraiza (ESP) 8:31:56

So ist Langdistanz, man weiß nie was kommt und es kann sich alles in jeder Minute ändern. Nach einer langen, harten aber erfolgreichen Saison, bin ich froh über ein paar Wochen Ruhe.
 
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