"Follow me to get all the news on my sport.
I´m looking forward to seeing you on the race course around the world!"
Per beim Leipziger Triathlon, Foto: Daniel Stefan

3 Kurze bevor es wieder Lang wird

Kirchbichl- Dresden City Triathlon- Leipziger Triathlon standen auf dem Programm um wieder ins Training ein zusteigen und um wieder Wettkampfluft zu schnuppern. Ich konnte mich bei jedem Wettkampf steigern und bin jetzt bereit für ein BIG RACE. In Kirchbichl landete ich auf dem 4. Platz wo es eigentlich in allen Drei Disziplinen noch nicht richtig rund lief. 3 Wochen später in Dresden lief es schon deutlich besser wobei ich noch beim Laufen leichte Muskuläre Probleme hatte, mich aber auf den 3. Platz retten konnte. Diese Probleme sind zum Glück vorbei und ich konnte bei meinem Heimrennen in Leipzig von Anfang bis Ende Vollgas gehen. Auch nach einer turbulenten Hochzeitswoche konnte ich den Fokus hoch halten und den Sieg nach hause bringen. 
 
In einer Woche geht es nach Estland zum Ironman und dann sehen wir was die Form wert ist. Das Ziel ist weiterhin Verletzungsfrei zu bleiben und noch das ein oder andere Ding in der Zweiten Saisonhälfte raus zu hauen, schliesslich habe ich mit meinem neuen Namen, van Vlerken, einen gewissen Druck ;)
 
Hier noch ein kurzer Bericht zum Leipziger Triathlon:  
 
 
Euer Per van Vlerken
 
Per beim IM Texas

Kein Happy End in Texas

Mein Texas Trip ist schnell erzählt, eigentlich. Geplant war der 70.3 Galveston am 8.04 und 3 Wochen später der IM Texas. Die Vorbereitung lief doch recht gut, mit Krankheit und kleinen Verletzungen hat ja jeder zu kämpfen. 
Das Desaster fing schon beim Hinflug an. Kopfschmerzen und Unwohlsein während des Fluges. Magen-Darm Probleme und Schüttelfrost direkt vor dem Wettkampf brachten den Rest. Trotzdem wollte ich es versuchen und startete mit etwas Hoffnung in das Rennen. Leider musste ich schnell feststellen, dass es keinen Sinn macht, so dass ich nach dem Radfahren ausstieg. Alles halb so wild dachte ich, da der IM Texas das eigentliche Ziel war. Ich gab mir die Ruhe, die ich brauchte und konnte danach noch einige gute Trainingskilometer in Texas abspulen. 
Was mit viel Hoffnung startete, endete direkt beim Schwimmauftakt, wo ich sofort merkte, es lief nicht. Ich kam nicht in Schwung und es war ein harter Kampf, irgendwie in Bewegung zu bleiben. Beinahe jede Gruppe musste ich ziehen lassen und ich fand einfach keinen Anschluss. Endlich raus aus dem Wasser und aufs Rad. Doch auch hier zeigte sich das gleiche Spiel. Es lief einfach nicht, doch ich versuchte mein Bestes zu geben.
Runter vom Rad wollte ich wenigstens 10 Kilometer laufen, dann dachte ich mir okay noch etwas weiter. Wie ich am Ende die Motivation fand, den Ironman zu finishen, weiß ich nicht. Aber ich war froh, es getan zu haben! 
 
Zurück in Deutschland bescheinigte man mir den Verdacht auf Gürtelrose. Ich hatte viele Symptome, wollte sie aber nicht wahr haben. Am Ende war ein geschwächter Körper durch Ausschlag, einen Infekt, blockierte Nerven und Magen-Darm Probleme, ausschlaggebend für meine Leistung.
 
Nach 2 Wochen Pause konnte ich schon wieder mit leichtem Training anfangen. Auch weitere Wettkämpfe habe ich schon geplant!
 
Per beim IM Texas
Per beim IM Texas

2017 is over

Ein Jahr bei dem nichts richtig funktionieren wollte. Auch zum Schluss lief es nicht wie erhofft. Beim Laguna Phuket Triathlon landete ich auf dem 6. Platz. Ein Wettkampf der richtig spass gemacht hat doch leider kam nicht die erhoffte Leistung raus. Vorher durfte ich 2 Wochen im Sportresort Thanyapura verbringen wo ich mich gut an die Hitze gewöhnen konnte. Nach unserem Thailand Trip ging es nach Australien für den IM Western Australien. Schon zweimal konnte ich dort auf dem Podium landen also ein Wettkampf mit guten Erinnerungen. Leider wurde am morgen das Schwimmen wegen Haien abgesagt wodurch es ein komplett neuer Wettkampf wurde. Mit soliden Rad und Lauf Leistungen landete ich auf den 8. Platz, womit ich weit von meinen Erwartungen und von der Spitze entfernt war.

Nach nun 2 Wochen Trainingspause und ein paar Wochen zurück im Training hab ich die ersten Wettkämpfe für 2018 schon geplant. Es wird ein später einstieg werden um mir die Zeit für einen besseren Aufbau zu geben. 

Nach einem Jahr mit nur kleinen Erfolgen bin ich froh das meine Sponsoren weiter an meiner Seite stehen werden. Außerdem gibt es auch ein paar Neuerungen. Ich bin sehr froh mit Lightweight einen der besten Laufräder auf dem Markt fahren zu dürfen, außerdem werde ich im Wasser ab sofort mit HUUB unterwegs sein.

Zwei weiterer neue Partner sind Urlauf im Bereich Einlagen für Radfahren und Laufen sowie Polar im Bereich Laufuhren und Radcomputer. Beide Partner nutze ich schon seit Jahren im täglichen Training. Um so mehr freut es mich das ich sie jetzt offiziell als Partner nennen darf.

Lightweight
Polar
Urlauf
HUUB
 

Challenge Prag und das gute Wetter für den Transvorarlberg Triathlon genutzt.

Nach meinem „Wettkampf- Marathon“ ging es gleich weiter und zwar über die Halbe. Da wir eh gerade in Leipzig waren entschieden uns in der schönen Stadt Prag bei der Challenge zu starten. Die Wettkämpfe steckten in den Knochen das war nicht zu bestreiten, doch ein Plan ist ein Plan. Das Schwimmen fand in der Elbe statt um eine kleine Insel. Mit kurzem Abstand zur Spitze kam ich aus dem Wasser und trotzdem konnte sich am Anfang gleich der spätere Sieger auf dem Rad absetzen. Es formierte sich ein kleine Gruppe wo ich anfangs gut mit arbeiten konnte. Nach Rund 60km merkte ich die Müdigkeit und die Beine wurden sehr schwer. Die letzten Kilometer konnte ich nochmal Gas geben so das ich mit einem schnellen Wechsel als Dritter auf die Laufstrecke wechselte. Ich lief schnell an doch schnell wurde das Tempo langsamer aber ich fand meinen Rhythmus. Am Ende stand der 4. Platz zu Buche worüber ich bei einem nicht optimalen Tag zufrieden sein konnte.

Weiterlesen

Challenge Roth- Mostiman- Leipziger Triathlon

Challenge Roth die geilste Langdistanz auf der Welt und stand auch in diesem Jahr wieder auf meinem Plan. Im gut besetzten Feld konnte ich von Anfang an in der Spitzengruppe mit schwimmen und nur am Ende ein kleines Loch reißen lassen. Schneller Wechsel und schon saß ich wieder solide in der Gruppe. Wie lange kann ich mit fahren, wann kommen die Überbiker von hinten, ging mir durch den Kopf. Bis zum Solarer Berg lief alles gut, auch wenn das Tempo einen Tick zu schnell für mich war. Nach dem Berg spaltete sich die Gruppe und ich war auf mich alleine gestellt. Nach und nach kamen auch die Überbiker von hinten wo ich nicht mit fahren konnte. In den Top 10 stieg ich vom Bike und auf dem 9. Platz kam ich ins Ziel. Beim Laufen passierte nicht mehr viel und ich lief mein konstantes Rennen nach Hause. Die Zeit von 8:17h war okay, doch leider warte ich noch immer auf meinen nächsten Sprung.

 

Weiterlesen

Lieber spät als nie

So langsam komme auch ich in Schwung nachdem der Anfang der Saison doch durchwachsen war. 8 Platz Challenge Rimini, 16. Platz 70.3 St Pölten und ein DNF bei der Langstrecke Challenge Venedig waren nicht das was ich mir vorgestellt hatte. Da kamen mir ein paar lokale Wettkämpfe ganz gelegen um Spass zu haben und trotzdem auf hohem Niveau Wettkämpfe zu bestreiten.

Die Mitteldistanz am Arendsee war ein gelungen einstieg für bessere Zeiten. Bei perfektem Wetter und einem super organisierten Wettkampf der Triathlonfüchse Osterburg konnte ich einen ungefährdeten Sieg einfahren. 1 Runde im See schwimmen, 4 schnelle Runden auf der Bundesstraße mit Wendepunkt auf dem gefüllten Marktplatz und 2 Runden laufen um den Arendsee machten meinen Sieg zu einem Genuss.

Weiterlesen

Dubai- Wanaka- Taupo: Durchwachsener Saisonstart

Nach kurzer Winterpause sollte es gleich wieder los gehen mit Wettkämpfen. 70.3 Dubai, Challenge Wanaka und Ironman Taupo standen auf dem Plan. 
 
Dubai sollte wie erwartet schnell werden, zu schnell für mich. Schwimmen lief noch okay doch auf dem Rad hatte ich keinen Druck und beim Laufen hieß es durchhalten unter der Hitze Dubais. Am Ende stand der 17. Platz und die Zweifel, ob der Saisonstart nicht doch zu früh war. Auch die Anpassung von Rennrad auf Zeitfahrrad ist nicht immer so einfach. Weiter nach Melbourne, um sich für die 2 Langstrecken in Neuseeland vorzubereiten. 
Challenge Wanaka lief zunächst gut. Solides Schwimmen und als Vierter aufs Rad. Doch auch heute fehlte einfach der Druck auf dem Rad bei dieser sehr anspruchsvollen Strecke. Nachdem ich beim Laufen aus den Top 6 (Preisgeld) raus gefallen war, entschied ich mich beim Halbmarathon meine Beine für IM Taupo zu schonen und stieg aus. DNF ist nie eine einfache Entscheidung aber als Profi ist es manchmal nötig.
Nach einem traumhaften Trip durch Neuseeland in Taupo angekommen waren die Zweifel, zu früh die Saison zu starten, nicht kleiner. Aber als Profi muß man Wettkämpfe bestreiten um Geld zu verdienen. Ich hatte mir schon vor dem Start meinen Plan aufgestellt. So lange wie möglich beim Champ Cameron Brown dran bleiben. Wieder zeigte sich Neuseeland mit viel Wind von seiner rauen Seite. Schwimmen lief okay aber mit guter Begleitung wie Viennnot, Brown und Vanhoenacker. Ab aufs Rad und in der Gruppe halten so lange wie möglich. Bis zum Schluß konnte ich mit Viennot und Brown mitfahren und Dank sehr gleichmäßigem Tempo mit Druck fahren. Als 9-10ter stieg ich vom Rad und die Beine fühlten sich okay an. Brown und Viennot ziehen schnell davon. Auf dem Weg zum 7. Platz des Tages konnte ich noch Einige beim Laufen holen und konnte zufrieden sein mit dem Ergebnis.
 
Zum Glück hat der letzte Wettkampf gezeigt, dass ich auch mit 90% mit dabei sein kann. Zurück in Europa heißt es weiter konstant trainieren und an meinen Schwächen arbeiten. Mein nächster Wettkampf wird die Challenge Rimini im Mai sein. 

Wiedergutmachung bei der Challenge Aruba

Wichtig war es nicht den Kopf in den Sand zu stecken nach Hawaii sondern sich auf das nächste Ziel zu fokussieren. Aruba liegt in der Karibik und es sollte die erste Auflage sein. Ich  mußte mich einem kleinen aber feinen Profifeld stellen. Ich erwischte einen guten Schwimmstart und stieg mit 1 Minute Rückstand auf 5ter Position aufs Rad. Nun stand ein windiger leicht welliger 3 Runden Radkurs bevor. Bis zum Schluß konnte ich mit Druck fahren und konnte mich auf den 2. Platz vor kämpfen wobei der Rückstand zum 1. Platz auch kleiner wurde. Es sollte eine enge Laufentscheidung werden auf dem 3 Runden Kurs entlang der Hotels und des Strandes. Schon nach gut 5 Kilometern konnte ich mich an die Spitze setzen doch nach Halbzeit bekam ich Probleme und wurde wieder überholt. Die Hitze war unerträglich und ich mußte das Tempo verringern um auf meine Kühlung achten. Es ging nicht um Speed sondern ums durchhalten. Die letzten Kilometer erholte ich mich wieder, konnte den Führenden einholen und den langen Sprint für mich entscheiden“ 
Ein wichtiger Sieg für mich und das IBH Triathlon Team. Ich werde jetzt die nächsten Wochen nutzen um mich  für mein letztes Rennen der Saison beim Ironman Arizona vorzubereiten.